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Papperlapupp! In der JUZI

Wir möchten auf folgende Veranstaltung bei uns in der JUZI hinweisen:
 
Sonntag, 6. Januar 2019, 15 Uhr
Papperlapupp! Gesang Theater Puppenspiel
 
Die Schneekönigin (von Hans Christian Andersen)
ab 4 Jahren, besonders geeignet für Grundschüler*innen
Eintritt: 8,- Euro pro Person
Einlass: ab 14:30 h
 

Inhalt:

Gerda muss ihren besten Freund Kay, der von der Schneekönigin gefangen gehalten wird, wiederfinden und befreien.

Auf ihrer Suche erlebt sie allerlei Abenteuer und trifft die alte Blumenfrau, das wilde Räubermädchen und den hilfsbereiten Finnen.

Wird Gerda ihren Spielgefährten retten können?

Hans Christian Andersens märchenhafter Kosmos um die erlösende Kraft von Liebe und Freundschaft liebevoll in Szene gesetzt für das Puppentheater Papperlapupp! vom Kölner Kindertheaterkomponist und -autor Martin Heim, die mitreißenden Melodien arrangiert und eingespielt vom Kölner Musiker Gregor Schwellenbach. Großartiges Bühnenbild und kunstfertig lebendige Figuren gefertigt von der Badener Puppenbauerin Vera Kniss, zum Leben erweckt und schwungvoll inszeniert und intoniert von Esther Ribera.

Karten unter 0177-21 56 222 oder www.papperlapupp.de (Reservierung empfohlen)

20.01.2019 Kleider- und Kostümtauschbörse

Am Sonntag, den 20 Januar, findet in der JUZI eine Kleider- und Kostümtauschbörse statt, um ehemaligen Lieblingsteilen einen neuen Sinn zu geben! Abgabe der Kleidung ist um 14 Uhr, Start um 15 Uhr (kommt bitte pünktlich, damit alle die gleichen Chancen haben durchzustöbern!). Willkommen sind alle, egal welchen Alters. Abgegeben werden können bis zu 10 Teile, allerdings bitte nur Kleidung, keine Schuhe oder Accessoires. Wir sortieren dann nach Kinderbekleidung, Ober- und Unterteilen und Kostümen. Dann dürfen alle durchstöbern und anprobieren und nehmen einfach das mit, was gefällt! Was übrig bleibt kann natürlich gerne wieder mitgenommen werden, der Rest der Kleidungsstücke geht dann an den fairstore nach Kalk. Kleine Snacks und Kaffee gibt es natürlich auch bei uns.

Wir freuen uns auf einen tollen Sonntag mit euch!

Offene Tür!

Bei uns sind alle willkommen, unabhängig ihrer Religion, Hautfarbe, Biografie, Behinderung, Sprache, ihrer sexuellen Orientierung und ihres Geschlechts!

Es sind auch immer Erwachsene im Haus, die euch gerne weiterhelfen! Ihr könnt mit Fragen oder Problemen zu uns kommen, die ihr lieber mit einer erwachsenen Person außerhalb der Schule oder Familie besprechen wollt.

Ihr habt eine Idee für ein Projekt, aber euch fehlen die Räume und ihr benötigt Unterstützung bei der Organisation? Auch dann könnt ihr euch an uns wenden!

Infonachmittag Grundschulbetreuung // An jedem 1. Dienstag im Monat

Wir laden zum Infonachmittag ein!

Für alle Kinder, Eltern, Großeltern, Geschwister und Freunde, die an einer flexiblen Übermittagsbetreuung für Grundschüler*innen interessiert sind!

WO: in der JUZI, Sülzburgstraße 112 -118 in Sülz

WANN: jeden ersten Dienstag im Monat von 17.00 Uhr bis 18.00 Uhr

Also: 8. Januar (weil Feiertag am 1. Januar), 5. Februar

Wir stellen unser Konzept vor, führen durch unsere Räumlichkeiten und beantworten gerne alle Fragen.

 Wir freuen uns über zahlreiche Besucher*innen.

 

Übermittagsbetreuung ab Klasse 5!

Liebe Eltern,

wir haben noch freie Plätze in der Übermittagsbetreuung ab Klasse 5 für das Schuljahr 2018/2019.

Bei Interesse bitte eine Mail an hallo@juzisuelz.de oder einfach mal in der JUZI vorbeischauen.

Spendenaufruf für bestmögliche Integration von Geflüchteten

Unterstützung für die JUZI

Es werden dringend Geldspenden benötigt zum Beispiel für:

  • Zuzahlungen zu ärztlichen Behandlungen
  • Zuschüsse zu Mieten
  • Kauf von KVB-Fahrkarten
  • Finanzierung von kleinen Ausflügen

Spendenkonto:

Jugendzentrum Sülz (JUZI)
IBAN DE91 3806 0186 8004 3240 14
BIC GENODED1BRS

Stichwort: Unterstützung Geflüchtete

Umfassende Integrationsarbeit

Umfassende Integrationsarbeit

Ein Text von Dorothee Mennicken (Klartext)

Durch die Ankunft der Flüchtlinge hat sich die Arbeit des JUZI im letzten Jahr ausgeweitet. Nicht nur unbegleitete junge Leute werden hier betreut, allein 26 erwachsene Frauen und Männer aus Eritrea, dem Irak, und Syrien sind in den Basissprachkursen, die das JUZI anbietet. Die meisten der Geflohenen sind mit großem Eifer bei der Sache, bedeuten Fortschritte in der Sprache doch einfacheren Kontakt in der neuen Umgebung. Einer von ihnen, Ahmad, ein syrischer Ingenieur, hat in wenigen Monaten so gut Deutsch gelernt, dass er jetzt als Dolmetscher im JUZI fungiert.

Der 16-jährige Mohammed aus dem Irak war ganz allein auf der Flucht. Jetzt lebt er in einem Hotel in Sülz. So oft wie möglich kommt er tagsüber ins JUZI, dem Jugendzentrum in der Sülzburgstraße. Auch lernt hier Deutsch, trifft andere junge und ältere Geflüchtete und kann hier Zeit verbringen. Solange die Menschen, die in Deutschland Zuflucht gefunden, noch nicht die Möglichkeit haben an einem Integrationskurs teilnehmen können, haben sie außer Ämtergängen den ganzen Tag über nicht viel zu tun. Langeweile ist ein großes Problem.

„Umfassende Integrationsarbeit ist unser Motto“ erklärt Lilo Sturch, Leiterin des JUZI. „Hier lernen die unbegleiteten Jugendlichen kochen und auch putzen.“ Sie sollen selbstständig werden und für sich selbst sorgen können, wenn später einmal in einer Wohngemeinschaft eigenverantwortlich leben. Sturch erklärt: „Gerade die jungen Männer können oft nicht einmal ein Spiegelei in die Pfanne hauen oder einen Lappen auswringen." Schon lange leistet das JUZI in Zusammenarbeit mit der Organisation „Auf Achse“ Integrationsarbeit für unbegleitete junge Flüchtlinge.

Engagiertes Team macht Vieles möglich.

Das engagierte JUZI-Team vereinbart auch, wenn nötig, Arzttermine. So beispielsweise für für den 19-jährigen Handballnationalspieler aus Syrien, der sein verletztes Knie wochenlang nicht behandeln lassen konnte, weil in der Notunterkunft die Betreuung schwierig war. Er benötigt intensive Betreuung, weil er schwer traumatisiert ist (Angehörige wurden vor seinen Augen erschossen). Ein JUZI-Mitarbeiter begleitet ihn zu den Arztbesuchen und kümmert sich darum, dass das Knie bald operiert werden kann.

Auch Wohnungen, Arbeitsmöglichkeiten und Praktika für die Menschen suchen die JUZI-Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. Sie verhandeln mit Hausbesitzern und Arbeitgebern und bieten selbst Arbeitsmöglichkeiten an. Zwei syrische Köche sammeln bereits praktische Erfahrungen in der Übermittagsbetreuung am Hildegard-von-Bingen-Gymnasium.

Auch über die Weihnachts- und Karnevalstage hindurch hatte das JUZI geöffnet. „Wir müssen den Flüchtlingen eine Anlaufstelle geben, wo sie sein können, miteinander reden können oder einfach nur Fernsehen gucken oder Kicker spielen…“, erläutert Lilo Sturch. Abwechslung in den Alltag bringen manchmal Ausflüge, wie zuletzt, als sich 17 Teilnehmer aus den Deutschkursen mit Begleiterinnen und Begleitern auf den Weg in den Zoo gemacht haben. Gemeinsam mit der Sülzer Fotografin Monika Nonnenmacher wurde im Februar auch ein Fotoworkshop angeboten. Kreuz und quer ging es durch die Stadt auf der Suche nach Motiven, die dann hinterher gemeinsam besprochen wurden.

Praktische und finanzielle Unterstützung wird gebraucht

Zusätzlich zum „normalen“ Programm rund um die Betreuung von Kindern und Jugendlichen wird die Unterstützung für die Geflohenen von einem engagierten Team aus 40 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern sowie etlichen ehrenamtlichen Helfern gestemmt. Auch Nachwuchs aus den eigenen Reihen ist dabei wie zum Beispiel Selcuk Parlak. Er ist selbst als Kind und Jugendlicher immer im JUZI gewesen. Jetzt bringt er als Student dem 23-jährigen Kawa, der 16- Jährigen Yara und der 30-jährigen Hoeda aus Syrien sowie dem 16-jährigen Mohammed aus dem Irak die Anfänge der deutschen Sprache bei.

Nach sorgfältiger Prüfung vermittelt Lilo Sturch auch Patenschaften zwischen Geflüchteten und engagierten Bürgerinnen und Bürger aus Sülz und Klettenberg als Unterstützung. „Es muss passen“, so die Leiterin, „Menschen, die zum Beispiel bereit sind, mit einer syrischen Familie regelmäßig einkaufen zu gehen und so die Sprache zutrainieren, sind eine große Hilfe. Oder Leute, die Flüchtlinge zum Arzt begleiten oder zum Amt. Was wir nicht brauchen, sind Lebensmittelspenden oder andere Sachen, die immer wieder vor unserer Tür abgeladen werden.“

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